Traumakunde I: Schneewittchen

 Das märchenhafte Seminar zu unseren Überlebensinstinkten und Primärbindungen

Bild: Wikimedia Commons

Trumalösung I

Schneewittchen im Glassarg

Ein märchenhaftes Seminar zur Trauma-Entstehung

Aktueller Termin: 15. bis 18. März 2018

Inhalte

Wir widmen uns diesen Fragen:
  1. Welche Aufgaben haben die sieben Zwerge, also unsere sieben speziellen Überlebensinstinkte?
  2. Wie kommt es zu traumatisierten psychischen Situationen, wenn die Zwerge nicht ungestört arbeiten können?
  3. Welche Rollen spielen der Prinz und die böse Stiefmutter?
  4. Und wie hängt das Grundbedürfnis nach Primärbindung mit Traumatisierung zusammen?

Tag 1: Symbolik

Einführung in die Symbolik und Symboldeutung, allgemein und speziell im Märchen von Schneewittchen. Symbolik und Bilderebene als psychotherapeutische Arbeitsmittel

Tag 2: Die sieben Zwerge

Vorstellung unserer sieben Überlebensinstinkte und ihrer gesunden Funktionen. Mit Fallbeispielen und Selbsterfahrungs-Einheiten für die Teilnehmer.

Tag 3: Schneewittchen, die böse Stiefmutter, der Prinz und der Glasssarg

Entschlüsselung der Symbolik und die wichtige Rolle der Bindungsdynamik. Die TeilnehmerInnen schreiben, wenn sie möchten, ihr eigenes themenzentriertes Märchen mit anschließender Lesung.

Tag 4: Umsetzung und Anwendung ...

... der neu gewonnenen Einblicke in die eigene Entwicklung und Traumabearbeitung sowie Möglichkeiten der Symbolebene für die Traumalösungsarbeit in der Praxis.

Struktur:
Ort           Schulungsraum des IN HOPE
Leitung    Anne Lindenberg
Zeiten      Do. 16 - 21:30 h, Fr./Sa. 9 - 20:15 h, So. 8 - 13:30 h
Umfang    26 Stunden
Turnus     Einmal jährlich
Gebühr    432 Euro  = 16,60 Euro/Stunde
Plätze      16

Zur Anmeldung

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Überlebensinstinkte und Primärbindung(s-Störung)

Seit etwa 10 Jahren gehen die Prozesse der Klient*inn*en, die bei mir arbeiten, deutlich in Richtung Früh- und Bindungsstörungen und Komplex-Traumatisierung.
Hier wirkungsvoll zu helfen ist sehr anspruchsvoll und braucht genaue Kenntnisse über die Hintergründe und spezifische Interventionen.
Die reichlichen Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich auf diesem Gebiet sammeln konnte (was hilft und was nicht! hilft), vermittele und teile ich gern.

Eine zentrale Rolle bei diesem Thema  spielen die biologisch-natürlichen Überlebensinstikte und die jeweils individuelle Art der Primärbindung.
Bisher habe ich insgesamt sieben Überlebensinstinkte gefunden und zu den bereits bekannten noch ein eigenes Bindungsmuster.

Diese stelle ich im Seminar vor, zusammen mit den häufigsten Kombinationen, Erkennungs-merkmalen und natürlich, wie damit förderlich gearbeitet werden kann.

Die Symbolebene des Märchens aktiviert unser "bilderndes" Hirn, ohne das Vegetativum zwangsläufig zu zünden.
Das gestaltet die Arbeit angenehm und dabei sehr wirksam.

Das Seminar
"Traumlösung II:
Im Körper zuhause sein"

kann zur Vertiefung genutzt werden.